New World – Wie die Welt von morgen aussehen könnte…

New World - Neue Welt

Es heißt, mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt…

Nur ein Gedanke…

Wenn ich meine Augen schließe, sehe ich sie ganz klar: Die Welt, in der ich leben möchte. Die Welt, in der wir leben könnten… irgendwann. Bald. Sie ist bevölkert von glücklichen Menschen, die Liebe in ihrem Herzen tragen und diese auch ausstrahlen. 

Harmonie und Frieden

Er gibt hier keine Nationalitäten, nur Geburtsorte, Menschen und Mitmenschen. Jeder sieht im anderen seinen Mit-Menschen – und nicht seinen Konkurrenten. Das Leben eines anderen dient allenfalls als Inspiration für einen selbst, niemals als etwas, wofür man den anderen nicht leiden kann, weil er es scheinbar besser getroffen hat, als man selbst. In dieser Welt sind die Menschen glücklich, weil sie erkannt haben, wie dankbar sie für ihr Leben sein können und weil sie erkannt haben, was sie gemeinsam alles erreichen können. Sie leben friedlich und in Harmonie zusammen. Alle sind gleichberichtigt; niemand wird danach beurteilt, wer er ist, woher er kommt, wen er liebt oder woran er glaubt; die Menschen respektieren sich gegenseitig. Hier gibt es keinen Neid, keine Missgunst, keine Machtgier, keinen Krieg… In dieser Welt gibt es keine Waffen. Man braucht sie nicht. Wozu auch?

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Armut und Reichtum

Geld bestimmt in dieser Welt nicht über Armut oder Reichtum. Der Reichtum der Menschen liegt hier in ihrem erfüllten Leben selbst, in der Liebe, in der Familie, im Freundeskreis, im Glück frei zu sein und selbstbestimmt über ihr Lebensglück entscheiden zu können, in der Fähigkeit das Gute von dem Bösen unterscheiden zu können, das Richtige von dem Falschen. Der Reichtum des Menschen liegt in der Wertschätzung seiner selbst, seines Mitmenschen und der Welt, in der er lebt und auch in der Erkenntnis seiner Verantwortung gegenüber diesen sowie in der Dankbarkeit dafür, diesen Reichtum in seinem Leben erkannt zu haben. …Armut besteht darin, diesen Reichtum nicht zu erkennen. 

Geld regiert nicht die Welt

Geld regiert hier also nicht die Welt. Geld ist vorhanden. Für jeden genug. Ein Dach über dem Kopf zu haben und nicht hungern zu müssen und wenn nötig medizinisch versorgt zu werden, ist hier selbstverständlich. Ein komfortabler Wohnraum, Nahrungsmittel und ärztliche Fürsorge stehen jedem zur Verfügung; was die Existenzgrundlage des Menschen ausmacht, kostet kein Geld. 

… was ich mir wünsche …

… eine Welt, in der Geld nicht mehr über den Wohlstand oder das Wohlergehen des Menschen bestimmt. In der jedem das Geld zur Verfügung steht, das er zum Leben und zum Erhalt seiner Gesundheit braucht. Der Mensch hat das Geld erfunden, als Hilfsmittel um den Tauschhandel zu erleichtern. Was hält ihn davon ab, dieses Hilfsmittel so zu verteilen, das es die größte Not der Welt ausgleicht? Wenn Menschen obdachlos auf der Straße leben müssen, wenn Kinder in Teilen unserer Welt verhungern oder Menschen nicht die medizinische Versorgung bekommen können, die sie brauchen, nur weil sie am „falschen“ Ort dieser Welt geboren wurden oder sich die neuste medizinische Behandlung einfach nicht leisten können, dann frage ich mich: Muss das WIRKLICH sein? Wir haben die Mittel und Möglichkeiten, warum können wir sie nicht zum Guten nutzen und sie jedem zur Verfügung stellen? Hat Geld so viel Macht über uns erlangt? Sollten nicht wir – wenn überhaupt – die Macht über das Geld haben? Sollten wir nicht vielmehr stolz auf unsere Errungenschaften sein, die medizinischen Fortschritte, die wir gemacht haben? Wenn es die Möglichkeiten gibt, Menschen zu helfen, warum tun wir es nicht? Warum stellen wir nicht jedem die medizinischen und technischen Mittel kostenlos zur Verfügung? Ist der Profit-Gedanke in dieser Beziehung nicht vollkommen fehl am Platz?

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Beruf und Berufung

In dieser Welt, in der sich also niemand um seine Existenzgrundlage zum (Über-)Leben sorgen muss, kann jeder mit positivem Gefühl sein Leben in die Hand nehmen.

Jeder kann in dieser Welt alles studieren und erlernen, was ihn interessiert – es gibt keine Zulassungsbeschränkung oder einen Numerus Clausus. Nicht Verdienstmöglichkeiten entscheiden über die Berufswahl, sondern das reine Interesse. Der Mensch lernt aus Interesse, nicht aus Pflicht. Bildung steht jedem offen. Jeder Mensch geht in dieser Welt gerne zur Schule und zur Arbeit, da er sich auf die Arbeit vorbereitet bzw. die Arbeit ausübt, für die er sich wirklich begeistert, die ihn jeden Morgen voller Freude aufstehen lässt. Menschen haben in dieser Welt keine Berufe mehr, sondern eine Berufung. Der Mensch weiß, dass er mit seiner individuellen Arbeit einen Beitrag zum Allgemeinwohl leistet – ob dieser Mensch nun Brötchen backt, Kinder großzieht, andere Menschen pflegt und betreut, unterrichtet, Bücher schreibt, Bäume pflanzt, handwerklich tätig ist, Flugzeuge fliegt, Computer programmiert, Mode designet, Häuser entwirft und baut, forscht, künstlerisch tätig ist oder philosophiert…

Lohn und Belohnung

Neben der allgemeinen Anerkennung seiner Arbeit für das Gemeinwohl, wird die Arbeit derer, die für die kostenlose Grundsicherung der menschlichen Existenz sorgen – so wie jede andere Arbeit auch – entlohnt. Das Geld dafür kommt aus einer gemeinsamen Weltkasse, in der immer soviel Geld vorhanden ist, dass es für jeden reicht. Der Mensch in dieser Welt hat erkannt, dass er das Geld, das er erfand!, so verteilen kann, dass für jeden genug da ist.

Mit seinem verdienten Geld kann der Mensch sich seine Lebensqualität – über die gesicherten Bedingungen seiner Existenzgrundlage hinaus – nach seinen Bedürfnissen anpassen… eine größere Unterkunft / Wohnung kaufen, reisen oder sonstige, für ihn wertvolle, materielle Dinge kaufen. 

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Aber brauchen wir das überhaupt? Geld?

… und noch einen Schritt weiter… wenn man diesen Gedanken weiterspinnt… 

… wenn der Mensch sich also, um seine Existenzgrundlage (Wohnen, Nahrungsmittel, medizinische Versorgung) keine Sorgen machen muss, weil sie ihm kostenfrei zur Verfügung stehen, er aus dieser Sorgenfreiheit und fehlender Angst vor Verlust seiner Existenzgrundlage, seine Interessen und Talente frei entfalten kann – wäre es da nicht vorstellbar, dass die Interessen der Menschen, so vielfältig wie die Menschen selbst, sich auf natürliche Weise in den wichtigsten „Berufen“, die wir für eine funktionierende Weltgemeinschaft brauchen, niederschlagen?

…Wäre es nicht vorstellbar, dass jeder auf natürliche Weise seinen Platz in der Gesellschaft findet und einnimmt und seine Arbeit aus Freude, Leidenschaft und Überzeugung für das Gemeinwohl leistet? …Und was wäre, wenn der Lohn für diese Arbeit nun nicht mehr Geld wäre, sondern die ehrliche Wertschätzung und Anerkennung seiner Mühen durch seine Mitmenschen, sowie die Gewissheit, dass er mit seiner Berufung einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl leistet – jeder damit, worin seine Stärken und Interessen liegen? …Im Gegenzug stünde jedem alles frei zur Verfügung.

D.h.: Jeder leistet auf seine individuelle Art seinen Beitrag und erhält Wertschätzung und Dankbarkeit als Lohn und natürlich alles, was ihm nun frei zur Verfügung steht.

…Eine Welt, in der Geld überflüssig geworden ist. Eine Welt ohne Geld – zu utopisch oder doch vorstellbar? Der Weg dorthin ist wohl eher eine geistige, mentale Herausforderung für den Menschen, denn eine wirtschaftlich-politische… Es geht hier um die Entwicklung einer inneren Haltung der Liebe, Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber sich selbst, seinen Mitmenschen und gegenüber, der Welt, in der man lebt… doch manchmal kann das Einfachste, das Schwierigste sein…

Wertschätzung, Vernunft und Gewissen 

Geld regiert in dieser Welt also nicht. Was dann? In dieser Welt herrschen die gegenseitige Wertschätzung und die Wertschätzung der Welt, in der wir leben. Das Verhalten und die Handlungen der Menschen werden von ihrer Vernunft und ihrem Gewissen regiert. Tief in seinem Herzen weiß jeder, was gut ist und was nicht – oder? Wenn wir etwas tun, gibt uns unser Gewissen schnell eine Rückmeldung. Und auf dieses Gute ist der Mensch in meiner Welt ausgerichtet. Er ist hilfsbereit, er ist mitfühlend, er erkennt die Not seines Nächsten und steht ihm zur Seite, hilft ihm; dabei urteilt er nicht über ihn, sondern schätzt ihn als Menschen wert.

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Selbstliebe und Selbstachtung 

Wie der Mensch in meiner Welt zu einer solch noblen Haltung gekommen ist? Er hat gelernt, sich selbst zu lieben. Sich und seinen Körper gut zu behandeln. Er achtet auf sich UND er achtet sich. Er spürt, was ihm gut tut (was Ernährung, Bewegung usw. angeht). Er sorgt für sein Wohlbefinden und hat ein gutes Gespür für seine Selbstfürsorge.

In meiner Welt besitzt dieser sich liebende Mensch, genug Selbstachtung vor seinem Körper und genug Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit, dass er z.B. auch keine Drogen nimmt oder raucht… Ihm ist neben seiner körperlichen Gesundheit auch seine Freiheit und Unabhängigkeit wichtiger als z.B. die Abhängigkeit von einer Zigarette. Daher gibt es in dieser Welt keine Zigaretten oder sonstigen Tabakwaren, die den Menschen oder seine Umwelt verschmutzen können.

Der Mensch in meiner Welt ist es sich wert, sich nicht durch Rauchen zu schädigen UND ihm sind seine Mitmenschen so viel Wert, dass er sie nicht durch Passivrauchen schädigt.

… was ich mir wünsche…

… dass das Nichtrauchen zur Selbstverständlichkeit wird…, dass Nichtraucher (zu denen auch Kinder gehören) nicht mehr zum Passivrauchen gezwungen werden…, dass nicht der Nichtraucher der Rauchbelästigung ausweichen muss, um seine Gesundheit zu schützen…, dass an allen öffentlichen Plätzen nicht mehr geraucht wird…, dass Raucherbereiche an Schulen, an Krankenhäusern, an Lungenkliniken usw. verschwinden…, dass Eltern nicht in Gegenwart ihrer Kinder rauchen…, dass tödlich wirkende Substanzen nicht mehr auf großen Plakaten beworben werden…

… Ich wünsche mir, dass wir aufwachen und den Irrsinn, der dahinter steckt, endlich erkennen…

… ich wünsche mir, dass jeder Mensch, sich und seinen Körper so sehr wertschätzt, dass er aufhört zu Zigaretten zu greifen (die nicht nur für den Raucher selbst, sondern auch in erheblichem Maß für den Nichtraucher schädlich sind) …

… Ja, das würde ich mir wünschen, dass sich der Mensch, das selbst wert ist. Den kostbaren Wert seiner Gesundheit und seiner Unabhängigkeit wieder entdeckt…

Wie kann der Mensch ein Bewusstsein, eine Wertschätzung und Verantwortung für die Welt, in der er lebt, entwickeln, wenn er den Wert in seinen Mitmenschen oder gar in sich selbst nicht erkennt? Nur wer sich selbst liebt, kann diese Liebe auch weiter in die Welt tragen. Nur wer sich selbst respektiert, kann auch andere wahrhaftig respektieren. Nur wer achtsam mit sich und seinem Körper umgeht, kann auch wahrhaftig achtsam mit seinen Mitmenschen und der Welt, in der er lebt, umgehen. (Der Umkehrschluss lautet hier: Wer seinen nächsten nicht lieben kann, liebt sich selbst auch nicht richtig; wer seinen Nächsten nicht respektieren kann, respektiert sich in Wahrheit selbst auch nicht, usw…) 

Verantwortung übernehmen

Denn, wer sich selbst liebt und achtet und schätzt, ist glücklich und kann auch seine Mitmenschen lieben, achten und schätzen. Kann die Welt, in der er lebt, lieben, achten und schätzen. Und kann seine Verantwortung diesen gegenüber wahrnehmen.

Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs. Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. …

Der Kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

Wir haben Verantwortung. Nicht nur für uns selbst. Auch für unsere Mitmenschen und für unseren Planeten.

Eine Frage der Haltung

Ich denke… Voraussetzung für die Erkenntnis, dass der Mensch gegenüber sich selbst, seinen Nächsten und gegenüber seiner Umwelt Verantwortung trägt – und damit Voraussetzung für die Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen, die es für unseren Planeten gibt (sei es bezüglich des Bildungssystems, der vorherrschenden Armut auf Teilen unseres Planeten, des Umweltschutzes, des Klimawandels usw.) – ist eine Haltung, die ein jeder wahrhaft verinnerlichen muss: Die bereits angesprochene inneren Haltung der Liebe, Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber sich selbst, seinen Mitmenschen und gegenüber der Welt, in der man lebt. 

… diese Haltung kann nicht erzwungen werden – das ist klar. Aber wir besitzen doch alle einen gesunden Menschenverstand. Wie wäre es, wenn wir von ihm Gebrauch machen? Wir sollten uns fragen, wie wir in Zukunft miteinander umgehen wollen. Wie wir mit unserem Planeten umgehen wollen. Nach welchen Werten wollen wir leben?

Nur da können wir beginnen. Mit uns selbst. Jeder einzelne.

New World - Neue Welt

Ein Gedankenexperiment zum Schluss…

Lieber Mensch, der du das liest,

das einzige wozu ich dich auffordern möchte, ist, für einen Moment die Augen zu schließen und dir meine beschriebene Welt vorzustellen. Die Welt, in der Liebe und Wertschätzung uns, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt gegenüber, unsere Grundhaltung ist. Kannst du sie sehen? Fühlst du, wie es wäre in dieser Welt zu leben?

… Und dann wünsche ich mir, dass wir nicht nur gemeinsam unsere Augen wieder öffnen und uns dieses Gefühl bewahren, sondern dass uns endlich die Augen aufgehen, dass wir aufwachen und beginnen wirklich und aufrichtig danach zu leben. Dass wir jetzt sofort beginnen mit unserer wertschätzenden Haltung, unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Wir sind das, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht durch unsere Gedanken. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt. 

Dhammapada 1,1

… Dies ist nur ein Gedanke. Mein Gedanke. Vielleicht wird er ja auch zu deinem Gedanken. Und vielleicht können wir, durch die gemeinsame Ausrichtung unserer Gedanken auf eine bessere Welt, gemeinsam damit beginnen – ab sofort – darauf hinzuarbeiten, unsere Vorstellungen von einer besseren Welt durch unsere Entscheidungen und Handlungen zur Realität werden zu lassen…

Eure Poppy

Dieser Artikel, meine Gedanken zu einer möglichen neuen Welt, ist zugleich ein Beitrag zur „Blogparade New World“ von Wicca Secret.


11 Gedanken zu “New World – Wie die Welt von morgen aussehen könnte…

  1. Sehr schöne und warme Gedanken. Aber ich halte nichts von Reglementierungen, in deinem Beitrag betrifft es das Rauchen. Ich bin selber Nichtraucherin. Wenn das für das Rauchen zählt, müsste das auch für Alkohol zählen… Vielleicht für viele Dinge, die Spaß machen aber der Gesundheit schaden. Aber es ist ja auch der Wunsch so eine Welt zu erschaffen. Eine heile Welt… LG Tete

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    1. Danke für deine lieben Worte!

      Was das Thema Reglementierungen betrifft, so würde ich diese nicht grundsätzlich verteufeln. Schließlich würde ohne sie bspw. im Straßenverkehr Chaos herrschen und Kinder dürften am Glücksspiel teilnehmen. Reglementierungen halte ich dann, wenn sie den Menschen vor Gefahren schützen und einen Charakter von Führsorge dem Menschen gegenüber haben, durchaus für sinnvoll.

      Grundsätzlich würde ich mir auch wünschen, dass der Mensch keine Verbote braucht und durch eigene Einsicht das richtige tut. Aber was ist das eigentlich, das Richtige? Wer bestimmt, was das Richtige ist? Hier begibt man sich in einen komplexen Bereich der Ethik, mit dem es sich sicher auch lohnt, sich noch genauer auseinanderzusetzen… Was für den einen das Richtige ist, ist es für den anderen vielleicht eben nicht… hier kann jeder nur nach seinem Gewissen handeln.

      Eigentlich spreche ich in meinem Beitrag ja auch gar nicht von Verboten…, es würde in meiner perfekten Welt einfach gewisse Dinge, wie etwa Waffen, Drogen, Tabakwaren und möglicherweise Geld, nicht geben…

      Es geht auch gar nicht darum Dinge, die Spaß machen zu verbieten. Wenn ich z.B. gerne Chips esse und Cola trinke, dann tue ich dies, im Bewusstsein, dass dies nicht unbedingt die gesündesten Lebensmittel sind, aber ich bin mir eben darüber im Klaren und entscheide selbst, über meine Ernährung. Dieses Bewusstsein für sich selbst, ist es, worum es mir geht. Der Unterschied hier zum Thema Rauchen ist lediglich, dass ich bei der Entscheidung für meine Ernährung nur meinen eigenen Körper beeinträchtige oder eben verwöhne und nicht gleichzeitig die Gesundheit eines anderen gefährde.

      Ich persönlich hoffe einfach, dass jeder Mensch selbst einsieht, was gut für ihn und seine Gesundheit ist und was nicht. Das Rauchen ist da nur ein Beispiel unter vielen. Sicherlich gilt das gleiche auch für Drogen oder andere gesundheitsschädliche Dinge.

      Letztlich ist jeder für sich und seinen Körper selbst verantwortlich. Das schließt auch ein, dass jeder selbst über sich und seinen Körper entscheiden darf. Ob er nun raucht oder andere Dinge tut, die ihm Spaß machen und die zugleich gefährlich sein können, wie du sagst. Darin besteht die Freiheit des Menschen.
      Allerdings darf das Verhalten eines Menschen auch nicht die Freiheit eines anderen beschneiden oder diesem gar Schaden zufügen. Dies scheint in unserer Gesellschaft aber z.B. im Fall des Rauchens und Passivrauchens zur Selbstverständlichkeit geworden zu sein. Es ist der Nichtraucher, der das Passivrauchen entweder hinnimmt / hinnehmen muss oder eben selbst ausweichen muss, wenn er sich schützen will. Dies ist nur ein Beispiel. Ich würde mir einfach wünschen, dass Menschen diesbezüglich mehr Rücksicht aufeinander nehmen.

      Liebe Grüße, Poppy

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      1. Ich bin da ganz bei dir, dass Regelmentiereungen für unser aller Leben sehr sinnvoll sind. Von Verbote habe ich auch nicht gesprochen – aber es gibt eben Grenzen für gewissse „Anordnungen“. Und ich weiß eben nicht, ob das mit dem Rauchen schon einhergeht, ich habe da einfach nur meine Bedenken. Wie du schon schreibst, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Es wäre schön, wenn alle Menschen, ohne große Worte zu verlieren, aus Rückscht vieles was schädlich ist, vermeiden könnten. Leider ist dem oft nicht so. Was für mich gut und richtig ist, empfindet mein Gegenüber schon nicht mehr so.
        Da werden wir keine Norm finden, brauchen wir auch nicht, das wäre irgendwie langweilig.
        In geschlossenen Räumen darf ja nicht mehr geraucht werden (außer in den eigenen vier Wänden).
        Ich empfinde es schon als sehr rücksichtsvoll, wenn ein Raucher mir seinen Rauch nicht ins Gesicht bläst sondern einfach auf die Seite. Das genügt mir schon. Vielleicht genügt dir das aber nicht und das ist auch völlig in Ordnung, weil wir eben verschieden sind 🙂
        Liebe Grüße Tete

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      2. … ob man, als Nichtraucher, den Rauch einer Zigarette als störend wahrnimmt oder nicht, ist eine subjektive Empfindung. Die schädliche Wirkung des Rauchs einer Zigarette hingegen ist – auch wenn man diesen nicht direkt einatmet oder diesen nicht als störend empfindet – eine Tatsache.

        Mein Grundsatz lautet: Jeder soll das tun, was ihn glücklich macht, solange es niemandem schadet.

        Love & Peace, Poppy

        Gefällt 2 Personen

  2. Auch mit diesem Beitrag sprichst du mir mal wieder aus dem Herzen!
    Eine Welt, in der Liebe und Wertschätzung regieren und in der Menschen aufeinander Rücksicht nehmen, nicht nur profitorientiert sind, sondern die Gesundheit, das Wohlergehen und das Glück eines jeden einzelnen Menschen im Vordergrund steht… das wünsche ich mir auch!
    Und wenn wir Menschen nach diesen Werten leben und danach handeln, so können wir, dieser wunderbaren Welt, die du beschreibst, Schritt für Schritt ein Stück näher kommen.

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    1. Herzlichen Dank für den lieben Kommentar!
      Es freut mich sehr, dass meine Vision einer neuen Welt auch deinen Vorstellungen entspricht. 🙂
      Mit Liebe und Wertschätzung und gegenseitigem Respekt, können wir Menschen schon vieles erreichen. Alles Liebe, Poppy

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  3. Eine sehr schöne Welt, von der ich auch träume. Aber mir wird immer wieder gesagt, wie unrealistisch sie ist. Und dass die Menschen niemals so sein werden. Ich glaube, doch. Wenn sie genug Zeit haben, sich dahin zu entwickeln. Leider nehmen sie sich diese Zeit mit ihrer derzeitigen Lebensweise selbst weg, und sieht das Ende eher negativ aus. Vielleicht bleiben aber ein paar Menschen übrig, die diese schöne, neue Welt dann verwirklichen. Das ist meine große Hoffnung.

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    1. Vielen Dank! Es freut mich, dass du den Traum von dieser Welt mit mir teilst 🙂
      Seine Hoffnung darf man nie aufgeben! Ich bin überzeugt, wenn genug Menschen diese Einstellung von Liebe und gegenseitiger Wertschätzung in ihrem Herzen tragen, können wir Menschen, uns Stück für Stück an diese Welt annähern.

      Gefällt 1 Person

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